Bikepacking Quick Fix

Bikepacking Quick Fix

Bikepacking Quick Fix 480 479 WAY TO WIN

warum bikepacking?

Das letzte Jahr hat gezeigt, wie wichtig für uns Freiheit und Selbstbestimmung ist.
Bikepackingtouren sind, auch jetzt zu Coronazeiten, die perfekte Möglichkeit von Zuhause rauszukommen, den Alltagstrott und das Großstadtleben hinter dir zu lassen und stattdessen abgelegene Orte zu entdecken, die Natur und Freiheit zu genießen und deine Seele einfach mal baumeln zu lassen.
Der Vorteil: Das Abenteuer beginnt direkt vor deiner Haustüre und kostet nicht viel.

bikepacking vs. klassische radreise

Bikepacking ist kein moderner Begriff für die klassische Radreise, es gibt wesentliche Unterschiede.
Beim Bikepacking versucht man das Rad geländetauglich zu halten, deshalb kommen die Taschen nicht hinten auf den Gepäckträger, sondern man versucht mit Hilfe von Rahmen-, Sattel- und Lenkertaschen das Gewicht nahe am Fahrradschwerpunkt zu halten. Dadurch hat man mehr Freiheit und Flexibilität, vor allem in der Streckenwahl, das Fahrrad bleibt agil. Man verbindet also den Fahrspaß einer normalen Radreise mit mehr Leichtigkeit.

ursprung des bikepackings

Entstanden ist diese Art zu Reisen in Amerika, bei sogenannten „self supported races“. Das sind Langstreckenrennen, bei denen sich der Fahrer selbst mit Nahrung, Wasser und Übernachtung versorgt.

Bikepacking ist also grob gesagt eine Fahrradtour mit leichtem Gepäck auf unterschiedlichsten Wegen. Du versorgst dich hierbei selber und hast alles notwendige dabei.
Der Weg ist meist schon das eigentliche Ziel, abseits von viel befahrenen Strecken kannst du die Fahrt in der Natur genießen.

die ausrüstung

Was musst du beachten, wenn du eine Bikepacking Tour planst?

das passende fahrrad

Prinzipiell sind alle Fahrräder geeignet. Du musst dir also nicht vor der ersten Tour ein neues, teures Rad kaufen.
Da jedoch viele abseits in der Natur fahren wollen, ist ein Mountainbike ideal.
Bist du jedoch gerne auf dem Asphalt unterwegs, dann sollte das Rennrad deine erste Wahl sein.

die richtigen taschen

Bei einer Bikepacking-Tasche kommt es vor allem auf den Punkt Zuverlässigkeit an, denn nichts ist ärgerlicher, als am Abend anzukommen und nasses Gepäck zu haben, oder gar eine Tasche verloren zu haben, weil sie nicht gut am Rad befestigt war. Eine Investition in gute Taschen möchten wir dir aus eigener Erfahrung sehr ans Herz legen.

Die klassischen Bikepacking-Taschen sind:

Lenkertasche
Wie der Name schon sagt, wird sie vorne am Lenker befestigt. Man wundert sich, wie viel in eine vermeintlich kleine Lenkertasche passt! Man kommt auch während der Fahrt gut dran und kann hier z.B. die Verpflegung verstauen.

Rahmentasche
Durch diese Tasche kann man optimal den Raum innerhalb des Rahmendreieckes ausnutzen. Auch hier kann man schnell verfügbare Dinge unterbringen wie Flickzeug, Regenjacke o.ä.

Satteltasche
Sie wird an der Sattelstütze oder direkt am Sattel befestigt. Hier gibt es viele Unterschiede in der Größe, aber im Durchschnitt fassen Bikepacking-Satteltaschen ca. 15-17 Liter. Es bietet sich an, einen Großteil des Gewichts dort zu verstauen, denn das Gewicht stört dort beim Fahren deutlich weniger als bspw. am Lenker.

Klassischer Rucksack
Hier musst du aufpassen. Bist du es nicht gewohnt, lange mit zusätzlichem Gewicht auf dem Rücken zu fahren, dann kann das zu Sitzproblemen führen.

das richtige packen

Wichtig ist auch zu wissen, was du in welche Tasche packst.
Als Daumenregel lässt sich sagen je höher die Tasche am Fahrrad befestigt ist, desto leichter sollte das Gepäck in ihr sein.
Schwere Gegenstände verstaust du lieber tiefer gelegen und in der Mitte des Rads. Das hat den einfachen Grund, dass du das Rad so besser manövrieren kannst. Verstaust du dein Gepäck falsch, dann leidet dein Fahrkomfort.

Beim packen kannst du dich an folgende Tipps halten:

Lenkertasche: Hier kommen vor allem leichte Gegenstände rein und welche, an die du schnell ran kommen musst, z.B. Erstehilfe-Set, Proviant, Regenklamotten oder Isomatte und Schlafsack.
Satteltasche: Mittelschwere Gegenstände sind hier perfekt. Vor allem deine Kleidung, Pflegeprodukte etc. kannst du hier optimal unterbringen.
Rahmentasche: Hier verstaust du am besten deine schweren Gegenstände, denn die Tasche liegt zentral und hat einen tiefen Schwerpunkt. Zelt, Kocher, Werkzeuge oder Elektronik finden beispielsweise hier ihren Platz.

was gibt es sonst noch zu beachten?

Wir haben dir hier ein paar Punkte zusammengestellt, auf die du unbedingt achten solltest:

👉 Das Bikepacking muss trainiert werden. Solltest du einfach so drauf losfahren, dann wirst du vermutlich Schmerzen in Kauf nehmen müssen, und das kann dir eine Tour ordentlich vermiesen.
Wenn du es also nicht gewohnt bist, länger als 3 Stunden auf einem Fahrrad zu sitzen, dann fahre vorher ein paar mal mindestens 3-5 Stunden lang, um dich an längere Touren zu gewöhnen.

Denn selbst wenn du regelmäßig kürzere Strecken fährst, kann es bei einer langen Fahrt sein, dass du Probleme bekommst.
Steigere deshalb langsam die Dauer, so dass sich dein Körper damit vertraut machen kann.
Solltest du irgendwo Schmerzen bekommen, dann kannst du noch rechtzeitig Vorkehrungen treffen: vielleicht brauchst du einen neuen Sattel oder Einlagen in den Schuhen oder ähnliches.

👉 Wie vorhin schon kurz erwähnt, musst du das Fahren mit einem Rucksack trainieren.
Das zusätzliche Gewicht kann zu Sitzproblemen führen. Fahre also unbedingt bereits im Training ein paar mal mit einem Rucksack, damit dein Körper sich daran gewöhnen kann.

haben wir dein interesse geweckt?

Wir haben einen Bikepacking-Quickfix in Form eines PDFs erstellt, in dem du je nach Bedarf einen 1-3 monatigen Trainingsplan, sowie viele weitere Tipps rund um das Thema Bikepacking erhältst.
Damit bereiten wir dich optimal auf deine Tour vor.
Unter anderem sprechen wir auch das Thema Sitzprobleme an und wie du diese vermeiden kannst.
Am Ende findest du zusätzlich eine Check- und Packliste, damit du nichts wichtiges vergisst.

unser fazit

Eine Bikepackingtour ist eine lohnenswerte Erfahrung. Hier bekommst du Abstand zum Alltagsstress und kannst ein Abenteuer in der Natur erleben.
Gerade jetzt ist es vielleicht eine schöne Urlaubsalternative, denn die meisten Hütten sind bereits für Monate ausgebucht und ob Ferien in einem anderen Land mit der aktuellen Situation möglich ist bleibt abzuwarten.

Wenn du deine erste Tour planst, dann übertreibe es nicht direkt. Starte zum Beispiel mit einer zwei Tagestour, so gewöhnst du dich langsam an eine solche Belastung. Außerdem merkst du schnell, was du alles von deinem Gepäck gebraucht hast, wo du nächstes mal etwas mehr einsparen kannst und ob vielleicht etwas gefehlt hat.
Hat alles geklappt? Dann bist du bereit für eine Mehrtagestour.

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